E-learning für Handballschiedsrichter
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Stolperstein 8-10c

Stolpersteine der aktuellen Regel 8:10c
Video:
– Situation in den letzten Sekunden des Spiels
– Der Feldschiedsrichter korrigiert vor dem Anpfiff des Abwehrspielers
– Nach dem Anpfiff stürmt der genannte Abwehrspieler dennoch von hinten auf den ausführenden Angreifer zu
– Der Freiwurf wird vom Angreifer ungehindert zu seinem Mitspieler gepasst
– Der Mitspieler nimmt den Ball ungehindert auf
– Der Feldschiedsrichter unterbricht jetzt das Spiel
– der Feldschiedsrichter entscheidet auf Hinausstellung für den Abwehrspieler
– Nach Rücksprache wird dann gemäß 8:10c i.V.m. den neuen Guidelines entscheiden

Fallbezogener Auszug
Die Regel 8:10c ist auch anzuwenden, wenn der Wurf ausgeführt ist
– und von einem zu nahe stehenden Spieler geblockt wird, der das Wurfbild aktiv zerstört
– oder der zu nahe stehende Spieler den Werfer während der Ausführung stört
Die Regel 8:10c ist auch anzuwenden, wenn der Spieler, der zu nahe steht, diese Position nutzt
– um den Wurf zu blockieren
– oder den Pass des Werfers abzufangen
Die neuen Bestimmungen der Guidelines zur Regel 8:10c stellen auf tatsächlich eingetretene Ereignisse ab und nicht auf den Versuch oder die Absicht diese zu erzielen ! Die vorgegangene Videoanalyse bestätigt keines der geforderten Ereignisse, sodass die Regel 8:10c in diesem Fall nicht anwendbar ist.
Lösungsweg: Nachträgliche Ahndung des unsportlichen Verhaltens des Abwehrspielers nach Vorteilsgewährung für das angreifende Team. Auf diese Weise entscheiden die Schiedsrichter im normalen Spielverlauf häufig.
Schlußbemerkung: Eine Störung des Werfers während der Ausführung muß von den Schiedsrichters festgestellt werden. Der Versuch oder die Annahme einer Störung reicht nicht um die Regel 8:10c anzuwenden

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