E-learning für Handballschiedsrichter

Schirisong von der Kampagne HV Baden Württemberg 2012 “ Im Dienst des Spiels“


1987 mein erster Ausweis 

 

1988 in Mannheim mit Thomas S.

 

1990 Thomas M. 10 Jahre im Gespann

 

1999 Christian T. im HHV und HVSH

 

2003 HVSH LL-Lehrgang

 

2003 mit Andy G. OL HVSH

 

2008 mit Gerd G. KHV Segeberg

 

2012 Gerd in Leezen

2015 Gerd´s Abschiedsspiel

2012 HHV mit Sven H. Pokalfinale BSV

 

2012 HHV - OL mit Sven H

 

2009 Betriebssport

 

2011 ECSG in HH mit Oli

 

2014 "Meine" 1000 Euro Haspa-Spende an den HHV 

 

2014 mit Jürgen + Holger beim THW

 

2015 Oldie-Cup Wilhelmsburg

 

2016 HHV Zeitnehmer mit Peter G.

 

2017 mit Peter 2.Hans-Thomas-Tage

 

Meine Vita seit 1987 als Handball Schiedsrichter und andere Funktionen

Zur neuen Saison 2019/20 : Videocoaching für den HHV u. HVSH  auch als Beobachter, Mitglied für HSG Büchen Siebeneichen und Einzelschiri, Schiriobmann sowie Kampfrichter für den AMTV.
(Highlight hatte ich am 08.09.19:  Ich durfte wbl A Bundesliga mit Svenja M. pfeifen. AMTV gegen TV Aldekerk. Die angesetzten Schiris kamen nicht. Es war ein tolles Spiel)

Januar 2019: momentan zeichnet es sich immer mehr ab, dass ich mich auf das Videocoaching konzentrieren werde. Es kommen immer mehr Anfragen, da man erkennt, dass durch die Kombination Selbstreflexion mit Bildmaterial und einem Beobachter, die besten Ergebnisse erzielen. Der Lerneffekt ist um Weiten größer und langanhaltender. Durch meine langjährigen Erfahrungen in vielen Lehrbereichen arbeite ich das Videomaterial mit den passenden Kommentaren auf.
Zum Sommer 2018 wechselte ich zum AMTV als neuer Vereinsschiriwart, Einzelschiri, Zeitnehmer und kann nun endlich all meine Innovationen, die ich hier seit Jahren auf dieser Homepage theoretisch vorschlage, nun in die Praxis umsetzen. Dem Verein fehlen weit über 30 Schiris und auch ein paar Kampfrichter.
Fazit 18/19 : 7 neue Schiris , 1 Nachwuchsschiri mit 13 Jahren und 7 neue Zeitnehmer ! Coaching von einem Junggespann und 2 Neugespannsbildungen. Die Soll-Ist-Erfüllung von 5 auf 17 Zähler hochgeschraubt !

Oktober 2017  „Ernennung“ zum Digitalbeauftragten (:-O) des HHV. Ich erstelle neue Lehrszenen für Lehrveranstaltungen vom HHV und HVSH. Ebenso unterstütze ich das Videocoaching für Gespanne bis JBL und auch für Einzelschiris. Desweiteren unterstütze ich einen weiteren Verein und einen HK in der Aus- und Weiterbildung von Jungschiris und Anwärtern.
Zum August 2017 habe ich dann meine 30 aktive Jahre als Gespannschiri hinter mich gebracht. Die Verletzungen und Op´s häuften sich in den letzten Jahren, so daß ich vom Gespannswesen mich wohl zurückziehen werde. Mit Freude und Wehmut blicke ich diese tolle Zeit zurück und bereue es niemals diesen Schritt 1987 gewagt zu haben. Ich bin gespannt, welche Türen sich nun noch aufmachen. Ich bastel natürlich weiter an dieser homepage und an meiner neuen Power Point Präsentation für die Basis. Als Zeitnehmer und Einzelschiri hoffe ich aber nächste Saison weitermachen zu können. Die Katze läßt das mausern nicht  ;-))
Seit Januar 2017 bereite ich nun für die Fördergespanne im HHV das Videocoaching auf und seit März ist nun Schicht im Schacht durch eine Knie OP. Mir bleibt aber noch die Tätigkeit als Zeitnehmer
Im August 2016 habe ich beim HHV nun wieder den Zeitnehmerschein und den Schirischein zusammen mit Peter G. erworben und werden nun am Zeitnehmertisch im Gespann sitzen oder auch hin und wieder auf der Platte zu sehen sein.
Im Mai 2016 besuchte ich in Hannover den Schirilehrgang für Beachhandball vom DHB und bin nun berechtigt Beachhandball auf DHB Ebene zu pfeifen. Aber ohne Partner macht es wenig Sinn und somit war dieser Lehrgang zu meinem Vergnügen. Aber Beachhandball soll ja olympisch werden. Ebenso wurde ich zum Beo-wart für die Lüneburger Heide gewählt, aber aus persönlichen Gründen habe ich es wieder abgegeben.
Zur Saison 15/16 pfiff ich kurz beim HHV alleine, da Gerd aufgehört hatte zu pfeifen. Dadurch war ich im HVN als Vereinsbeobachter für die 3.Liga TuS Jahn Hollenstedt unterwegs. Alles andere was mit dem Lehrwesen im HHV zu tun hatte, habe ich gekündigt.
Zur Saison 14/15 hatte ich aus verschiedenen Gründen nun zum Hamburger SV gewechselt. Desweiteren wollte ich ebenso aus unterschiedlichen Gründen nur noch pfeifen, Kampfrichter, Bezirkslehrwart und Referent bleiben. Das Coachen und den Beobachter hatte ich etwas zurückgefahren. Es war eine positive Erfahrung aber es hat meine Zeit aufgefressen und konnte somit kaum pfeifen. Dafür entwickelte ich die Elearning Seite des HHV und eine LehrDVD für die Basis, die auch hier im Downloadbereich kostenlos zu finden ist.
Ebenso hatte ich nun einen Fragebogen zur Gewaltprävention entwickelt. Mal sehen, ob der ein oder andere HV dieses annimmt.
Im August 13 machte ich den Schiri-Beobachter-Lehrgang. Und ab April 2013 war ich Beisitzer des Bezirks Alster für das Lehrwesen und Referent sowie für die Gespanns -förderung und -bildung zuständig.
In der Saison 13/14 pfiff ich nur noch mit Gerd in Hamburg für HT16, da der HVSH den Schiris eine Rechtsordnungswidrigkeit vorwarf, denn es durfte angeblich nicht sein, das ein Schiri für 2 Verbände pfeift. Aber einen Paragraphen konnte keiner nennen. Naja, Sandro B., sei es drum, sparte ich einen Haufen Kilometer an Fahrerei und 2-3 Vereine/Mannschaften waren dann auch froh mich nicht mehr zu sehen ;-))
Ab Saison 11/12 pfiff ich wieder zusätzlich in der Landesliga Süd Schleswig Holstein mit Gerd.
2008 fing ich dann mit Sven für den Betriebssport HH und bis zur Oberliga HH an zu pfeifen und wir machten 2009 auch noch den Zeitnehmerschein und waren somit auch hier in Hamburg unterwegs.
Anfang Januar 2008 fingen wir auch in Hamburg an zu pfeifen, leider wurde Gerds Knie operiert und mußte somit pausieren. Dadurch kam ich mit Sven H. in Kontakt
2006 hatte ich Gerd überredet die Schiriprüfung zu machen und somit konnten wir die ersten Spiele auf Kreisebene Bad Segeberg im Gespann leiten.
Ab 1998 pfiff ich dann 1 Jahr in Hamburg, wechselte 1999 nach Schleswig Holstein in den Bezirk-Süd, Kreis Segeberg und war auch für mehrere Jahre in der Oberliga HVSH mit Andy G. tätig. dann zog Andy weg.
1989 – 1998 HHV DA-Odenwald – Bergstr., bis ich dann nach Hamburg zog. Unser Highlight war die Leitung des Vorbereitungsspiels für die WM 1990 in Schweden der Damen: USA gegen die Damen der 2.BL TSV Auerbach.
1987 Schiriprüfung für den SV Waldhof Mannheim mit Thomas M. Zusammen waren wir 10 Jahre lang ein super Gespann mit Höhen und Tiefen im BHV bis 1989

 

Meine Erfahrungen

Diese Seiten sind nicht gedacht um das offizielle Regelwerk zu ergänzen oder hier als Regelpapst aufzutreten. Sie soll in den meisten Fällen für unsere Jungschiris aber auch anderen Personen dienlich sein. Für die offizielle Regelkunde gibt es genügend Seiten im Internet, die noch ausführlicher berichten. Es soll mehr als Anregung gedacht sein, die mir in der Saison oft auffallen, was immer wieder falsch gemacht wird. Weiteres und die vollständige IHF – und DHB Regeln gibt es unter www.dhb.de

Positionen für einen Einzelschiri:
Meine langjährige Erfahrung als Einzelschiri, und das was wir früher gelehrt bekommen haben, zeigt mir, daß ein Schiri nicht wie ein Verrückter von Torlinie zu Torlinie spurten sollte. ( zu oft schon gesehen). Sicherlich ist das Spiel so zu beobachten, daß bei überwiegenden Kreissituationen auch mal vom Tor aus die Situation zu bewerten und zu beobachten ist. Und sicherlich ist der eine oder andere Übertritt gut zu sehen. Aber die big points macht der Schiri besser aus der Spielfeldhälfte. Hier sollte er sich stets auf Ballhöhe bzw auf dessen Linie befinden. Der Schiri kann von den Spielern besser wahr genommen werden. Aus den Augenwinkeln heraus erkennt man die Laufwege der Spieler in der Rückraumhälfte, aber das Hauptaugenmerk sollte auf die Kreissituation gerichtet sein. Hier werden die meisten Fouls begangen durch falsche Sperren setzen, sich vom Gegner abstoßen oder auch das durch den Kreis laufen hinter der Abwehr. Und auch die Situationen vom anlaufenden Stürmer ist von vorne besser zu beurteilen, anstatt als Torschiri die ganze Abwehr vor sich zu haben. Wie oft schiebt der Angreifer mit seiner ballfreien Hand den Abwehrspieler zur Seite oder blockt diesen damit falsch. Auch das Abwehrverhalten kann der Schiri vom Feld aus besser erkennen, da er dessen Hände von vorne sieht und nicht nur den Rücken der Abwehr als Torschiri.
Fazit: Lieber übersehe ich mal einen Übertritt als das ich die ganzen Stürmerfouls nicht sehe!!!

Erste Erfahrungen als Kampfgericht
Wie Sven und ich nun als Zeitnehmer und Sekretär in Hamburg unterwegs waren, sammelten wir immer wieder neue Erkenntnisse über unsere Schiedsrichterkollegen.  Die Defizite der Regelkenntnisse und deren Auslegung sowie das teilweise arrogante Verhalten auf der Platte gegenüber Spieler und zum Kampfgericht ist erschreckend. ( Die Regelkundeprüfung zeigt die hohe Durchfallquote und somit auch die fehlende Regelkenntniss) Da pfeift man zur Halbzeit als Zeitnehmer und der Schiri gibt trotzdem noch das Tor, was 2 Sekunden später fällt mit der Begründung “ Die Mannschaft hat es nicht anders verdient!” Dem Schirigespann interessiert es nicht, ob noch einer nachgetragen wird auf dem Protokoll, oder man wird vom Gespann nicht begrüßt, verabschiedet geschweige denn, daß bei TTO mal zusammen abgeglichen wird ( der Spruch dazu, es war ja kaum was los, also braucht man nicht sich abzusprechen). Den Schiedsrichtern sollte es doch bewußt sein, daß das Kampfgericht nicht nur da sitzt um die Tore mitzuschreiben und auf Wechselfehler zu achten. Für brenzliche Situationen im Auswechselbereich sowie in anderen Bereichen dient das Kampfgericht als nützliche Unterstützung für das Gespann. Falls es auch mal vor das Sportgericht gehen sollte, so dient auch das Kampfgericht als Zeuge für das Gespann. Also, bitte auch das Kampfgericht kameradschaftlich und gleichgestellt behandeln. Viele davon sind auch Schiedsrichterkollegen. Zudem habe ich es auch schon mitbekommen, daß Schirikollegen, die auf der Tribüne saßen über die aktiven Kollegen lautstark beleidigend hergezogen hatten. In Fachkreisen auch als Kollegenschwein genannt. Oder ist das eine zu harte Verurteilung???  – vielleicht wollten sich diese “Kollegen” nur vor anderen Personen profilieren !!?? Diese Vorfälle, wie ich sie hier in Hamburg erlebt hatte, habe ich in meinen Jahren als aktiver Schiri noch nicht gesehen.

Ich werde an dieser Stelle über weitere Vorfälle berichten !!! Namen werde ich hier nie veröffentlichen um sie an den Pranger zu stellen. Die betroffenen Personen, die dieses hier zufällig lesen sollten, können sich gerne mal an die Nase fassen und mal darüber nachdenken.

Glaubwürdigkeit des Zeitnehmers
Mein langjähriger Ex-Partner Thomas erzählte mir, daß er vor dem Schiedsgericht eine Pleite erleben mußte. Es ging darum, daß beim Konter in der letzten Minute ein Anfänger-Zeitnehmer ( gestellt vom Heimverein) dem Gast eine klare Torgelegenheit abgepfiffen hatte mit dem Hinweis, daß der  Heimverein beim letzten Ballbesitz ein Team-Time-Out beantragt hätte. Der Pfiff war aber so leise, daß ihn niemand gehört haben sollte. Es gab auch keine einzige Unruhe, daß die Schiris es nicht wahr genommen hatten. Die Schiris hatten das gleiche Problem schon in der 1.Hz. Daher wollten sie es nicht glauben, daß nun gerade in der entscheidenden Situation ein TTO gepfiffen wurde. Daher pfiffen sie für den Gast den 7-Meter und akzeptierten nicht das TTO. Folge: Das Spiel mußte wiederholt werden, da die Schiris ihrem Gehilfen hätten glauben müssen

Stürmerfouls
Achtet doch auf folgende Situationen, die so häufig vorkommen und nicht geahndet werden:
– Der Stürmer spielt im Lauf den Ball zum Mitspieler und läuft dann weiter auf die Abwehr drauf um diese unfair zu blocken. Die meisten Schiris schauen weiter nach dem Ball und nicht auf den weiterlaufenden Stürmer. Natürlich muß der Feldschiri sein Stellungsverhalten schnell ändern.
– Wenn der Schiri auf das Ballgeschehen achtet, sollte er trotzdem mal auf den Kreisspieler achten, wie er ballungebunden am Kreis arbeitet. Daß mal seine ausgestreckten Arme mit dem Körper nach hinten gehen um die Abwehr falsch zu blocken, ist schon gang und gebe. Aber die ganz fiesen Tricks sind u.a. sich mit seinem Fuß auf den Schuh des Gegners draufzustellen. Wenn der Abwehrspieler nun laufen wollte, kann er sich locker alle Bänder reißen. Oder, selbst erlebt, greift der Kreisläufer mal ganz kurz dem Gegner ins Gehänge. Folge für ihn: Stürmerfoul und 2 Minuten Strafe. Hätte er ihn richtig erwischt wäre hier wohl nicht die Frage gewesen Rot zu geben !
– Was man auch öfters sieht ist, daß der Angreifer seinen Körper zum Block dreht, aber sein Bein wesentlich weiter raus geht, sprich, dem Abwehrspieler mehr oder minder das Bein stellt. Das Bein sollte nicht weiter rausgestellt werden, wie dessen Schulter-breite. Im allgemeinen kann man sagen:
– Es kann kein Stürmerfoul gegeben werden, wenn der Abwehrspieler von der Seite agiert.- Ein sauberes Abwehrverhalten muß unbedingt belohnt werden !!!
– Auch ein Stürmerfoul, was ausdrücklich nur gegen den Körper der Abwehr geht, sollte man progressiv bestrafen. Andersrum wird es ja von euch auch praktiziert. Wenn die Abwehr unfair arbeitet zeigt ihr ja auch Gelb, 2min oder Rot.

Abwurfsituationen
Seit der Regeländerung, ich glaube seit 2005, haben sich viele Schiris nicht an die Situation gewöhnt. Wenn ein Torhüter mit dem unter Kontrolle gebrachten Ball über die 6 Meterlinie rausrutscht, dann gibt das Abwurf und nicht mehr Freiwurf. In dem Moment, wo der Torhüter im Torraum den Ball unter Kontrolle hat, ist der Ball aus dem Spiel und muß mit Abwurf wieder ins Spiel gebracht werden. Auch wenn der Ball im Torraum liegen bleibt so ist er aus dem Spiel —> Abwurf. Ebenso gibt es Abwurf, wenn der Torhüter im Torraum abspringt um den Ball in der Luft  abzufangen, aber dann im Feld landet.So lange der Ball im Torraum rollt, befindet er sich im Spiel. Ein in Richtung Spielfeld befindlicher Ball darf vom Torhüter nicht mit dem Fuß gestoppt/gespielt werden —> Freiwurf gegen den Torhüter. Achtet bitte darauf, daß beim Abwurf der Gegner zwar vor der Torlinie stehen darf, aber den Ball erst wieder berühren(blocken) darf, wenn der Ball die Torlinie vollständig überquert hat (auch in der Luft, über dem Torraum). Sollte der Gegner regelwidrig Erfolg haben so sollte er progressiv bestraft werden. Dieses Vergehen ist wie beim Nichteinhalten des Abstandes beim Freiwurf zu bewerten.

Bankverhalten und die weiteren Folgen
Thomas erzälte mir von einer Situation, wie der Schiri dem Offiziellen eine Gelbe Karte gab und dann den Namen von diesem erfahren wollte, wem er diese Karte dann im Protokoll zuordnen kann. Der Offizielle verweigerte ihm den Namen, worauf der Schiri ihm eine 2 Mintenstrafe aufgrund seiner “ Unsportlichkeit “ gab. Nach einer Diskussion mit unserem Lehrwart kamen wir zum Ergebnis, daß dies nicht richtig war. Ein Offizieller ist nicht ausweispflichtig. Die Strafen werden der Bank angezeigt und können auch dem Mannschaftsverantwortlichen eingeschrieben werden auch wenn er es nicht persönlich war. Es gibt nur eine Gelbe Karte und eine 2 Minutenstrafe für die Bank. Da ist es egal wo die Strafe eingetragen wird (bei den Offiziellen), vorausgesetzt man kann die Strafe nicht persönlich zuordnen. Bei einer Roten Karte sieht dies anders aus. Diese ist immer persönlich zuzuordnen. Bei einer Beleidigung oder Tätlichkeit eines Offiziellen, nicht vom MV, habe ich immer noch die Möglichkeit den MV in die Verantwortung zu ziehen, daß dieser mir den Namen nennt. Falls er aber auch nicht den Namen nennen möchte, so kann dies nur im Protokoll festgehalten werden und der Spielausschuß wird dann wohl nachforschen müssen.   ( meine persönliche Meinung ). Desweiteren, wenn ein Schiri ein Time Out gibt um Ruhe auf der Bank zu sorgen, falls es mal zu Unsportlichkeiten neigen sollte, dann hat dies nur eins zur Folge, daß es eine Gelbe Karte geben sollte (8:7a), laut Kurt und Kay muß es aber nicht. Wenn Du als Schiri Unsportlichkeiten auf einer Bank erkennst, aber die Person nicht bestimmen kannst, so gebe die progressive Strafe gegen die Bank, sprich dem MV. Auch wenn er die Antwort parat hat: “ Ich war dies aber nicht! “, so ist das nicht relevant. Er hat dafür zu sorgen, daß diese Unsportlichkeiten auf der Bank nicht passieren dürfen. Nun mal aber weitergesponnen. Was ist, wenn ein Offizieller sich als Spieler nachtragen möchte und ihm durch eine Unsportlichkeit schon Gelb und 2 Minutenstrafe gezeigt habe. Auf der Bank sind noch ein weiterer Offizieller und der MV. Eigentlich sind die nun gezeigten Strafen Bankstrafen und könnten theoretisch ja dem MV zugeordnet werden. Nimmt nun der Offizielle die Strafen als Spieler mit auf das Feld die ich ihm eigentlich gezeigt hatte?? Ja, er nimmt sie mit.!!!! Das heißt aber nicht, daß die Bankstrafen nochmals von vorne anfangen!!! Noch ein Fallbeispiel: MV von Mannschaft A bekommt nach einem T.O. eine 2 Minuten Zeitstrafe. Im gleichen Augenblick vor Wiederanpfiff beleidigt der 2. Offizielle den Schiri. Fortsetzung??? Rote Karte für die Beleidigung mit Bericht und  Mannschaft A spielt 2 Minuten 4/1 Erklärung dazu: Die Bank ist nicht als EINS zu behandeln. Es handelt sich um 2 verschiedene Personen

Torwart (TW) aus dem Torraum bei Gegenstoß
a) TW bewegt sich in Richtung Gegenstoß laufender Spieler   >> kommt es zum Zusammenstoß = Disqualifikation + 7m
Begründung: nur der herauseilende und auf den Gegner zulaufende TW kann diese gefährliche Kontaktsituation hervorrufen oder vermeiden. Der Gegner, der in Erwartung des Balles nach hinten blicken muss, hat keine Chance auszuweichen oder das überhaupt zu erkennen!
b) TW steht vor dem Zusammenstoß mit dem Gegenstoß laufenden Spieler (in der Erwartung d. Balles)  >> rennt der Angreifer gegen den so stehenden TW, darf nicht mehr auf Stürmerfoul entschieden werden, auch wenn es zur Verletzung eines / beider Spieler kommt. Der TW muss einschätzen können, welche Gewichte aufeinander treffen. Ergänzung:
c) Vergehen durch Abwehrspieler: nicht ausgeschlossen, eher selten, z.B. Hineinlaufen eines Wechselspielers (z.B. Strafzeit beendet) von der Bank.      >> Kommt es zum Zusammenstoß von Gegenstoßspieler + Abwehrspieler, wäre ein solcher Zusammenstoß wie beim TW zu sehen (vgl. A)
Selbstverständlich kann der Torwart unverändert straffrei den Torraum verlassen und auch außerhalb des Torraumes mitspielen,unabhängigdavon, ob seine Mannschaft im Ballbesitz ist oder nicht.Diese Regelauslegung (keine Regeländerung!) ist rein auf den Vorgang des Zusammenpralls (und die damit verbundene  extreme Verletzungsgefahr) zwischen Torwart und dem Gegenspieler, der einen Tempogegenstoß läuft, beschränkt. .Der Spieler kann aus vollem Lauf nicht abbremsen und wird durch den schon da-stehenden TW gefährdet. Es darf hier kein Stürmerfoul gepfiffen werden. Selbst, wenn der Spieler den Ball vorher fängt, sich rumdreht und dann steht der TW da und der Spieler läuft nun auf den TW auf,darf kein Stürmerfoul gepfiffen werden. Erst nach dem kontrolliertem Fangen und Vorwärtsbewegung fängt eine neue Situation an.

Wann zählt das Team Time Out ?
In den letzten 4 Wochen mußte ich 2 mal miterleben, daß das TTO gewährt wurde, obwohl der Gegner schon den Ball wieder erobert hatte. Es kam dann der Einspruch vom Beantragenden: “ Wieso soll das TTO jetzt nicht mehr zählen? Ich hatte doch die Grüne Karte beim eigenen Ballbesitz hingelegt! ( Diese Regelung gab es noch nie!!! – Bitte korrigiert mich, falls es doch anders war, aber mit Regelbezug und dem Jahr)Nochmals für alle: “ Entscheidend ist der Pfiff vom Zeitnehmer, und nicht der Zeitpunkt, wann die Karte gelegt wird. Sollte der Zeitnehmer feststellen, falls er nicht rechtzeitig die Pfeife zum Mund bekommt, weil er z.B. die Pfeife nicht gleich finden sollte, daß die nichbeantragende Mannschaft wieder den Ball hat, dann muß der Zeitnehmer die Grüne Karte mit einer kleinen Entschuldigung an den Offiziellen wieder zurückgeben. Dieser muss dann abwarten, bis seine Mannschaft wieder in den Ballbesitz gelangt, und kann sie dann wieder beantragen.Auch für das Kampfgericht ist es wichtig zu wissen:” Akzeptiert es nicht, dass man euch die Grüne Karte einfach Richtung Tisch/auf den Tisch schmeißt. Die sollte euch hingelegt werden. es könnte ja dann das Mißverständnis auftreten, dass ihr zum TTO pfeift und der Offizielle dann behauptet, ihm sei die Karte nur aus der Hand gefallen.Ist das TTO um, dann behaltet auch die Grüne Karte bis zur Halbzeit oder Spielende bei euch. So kann es nicht vorkommen, daß ein Offizieller es versucht ein zweites Mal zu beantragen.

Verantwortung der Spielfläche
Die Reklamation von Mannschaften an ein Schirigespann: Auf die Anfrage was mit den ins Spielfeld hineinragenden Basketballkörben sei, antwortete das Gespann, dies sei nicht ihr Problem. Die Halle ist so vom Verband abgenommen worden! Jungs, natürlich ist das euer Problem. Die Schiris haben dafür Sorge zu tragen, das so etwas berücksichtigt werden muß. Diese Körbe sind in der Regel an ein einfahrbares Gestell befestigt.Dieses sollte dann auch vom Heimverein auf euern Hinweis eingefahren werden. Kann dies nicht behoben werden, macht bitte einen kleinen Bericht an die spielleitende Stelle. Auch, wenn andere Umstände der Regel nicht entsprechen, z.B. die Torlinie zwischen den Torpfosten sind nicht 8 cm sondern nur der normalen 5 cm breit. Der Verband kann nur auf Mängel reagieren, wenn diese auch gemeldet werden. Die Schiris sind verantwortlich für eine spielgerechte Spielfläche. Dies betrifft auch Gegenstände oberhalb des Bodens. Jetzt kommt aber nicht an und messt die Spielfläche der Länge und Breite ab. Dies ist natürlich so vom Verband abgenommen worden, auch wenn die Spielfläche nur 39 Meter lang ist und nicht die erwarteten 40 Meter.

Der Hammer des Jahrzehnt !!!
An einem Wochenende war ich mit Sven als Kampfgericht unterwegs. Bei diesem BzLigaspiel war ein altgedienter Einzelschiri zu Gange. Als Sven zur Halbzeit pfiff, flog der Ball noch deutlich in der Luft vor dem Tor in Richtung Tor. Der Ball überquerte deutlich für alle sichtbar erst gute 2 Sekunden nach dem Abpfiff die Torlinie. Der Schiri gab noch das Tor !!! Als er zu uns an den Tisch kam, fragten wir ihn, warum er das Tor noch gab. Er begründete dies mit den Worten:” Die Mannschaft hatte mich vorher geärgert und haben es somit auch nicht anders verdient ! ”So etwas darf es doch nicht geben!!! Wohin soll das noch führen ??? Den nächsten Bolzen schoß er ab, als der Torhüter bei einem Konter vom Gegner raus lief, den Gegner durch eine leichte Berührung zu Fall brachte und natürlich auch kein Tor traf. Der Schiri gab den 7 Meter aber die Rote Karte blieb aus mit seiner späteren Begründung: “ Ich gehe mit Euch konform, daß ich Rot hätte zeigen sollen, aber der Torhüter wollte doch noch ausweichen. “Er weiß es, daß es diese Regel nun gibt, aber hat keinen Ar…. in der Hose!!!

Scroll Up aktuell vom 18.10.2019